Die Supplierdays 2026 in Houten/Utrecht, Niederlande

Von Webmaster Sep 8, 2026

Am 2. und 3. September 2026 besuchte ich die Werbefachmesse in Houten, knapp außerhalb von Utrecht.

Was für eine wunderbare Messe! Die Messe strahlte Optimismus aus, es herrschte eine großartige Stimmung und die Atmosphäre war ausgezeichnet. Es gab 270 Aussteller und außerdem standen noch etwa ein Dutzend Aussteller auf der Warteliste, die leider keinen Platz mehr bekommen konnten. Im Vorfeld waren 2.091 Besucher registriert, und mit den Besuchern, die ohne Voranmeldung hereinkamen, werden sicherlich noch einige hundert hinzugekommen sein.

Die meisten Aussteller kamen hauptsächlich aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland, aber es waren auch Unternehmen aus anderen Teilen Europas anwesend. Schweden wurde durch drei schwedische Lieferanten vertreten: Kalma, TK-Tryck und Berkley. Auch auf den Gängen traf man schwedische Wiederverkäufer. Sie waren sehr zufrieden mit ihrem Besuch auf der Messe.

„Hier entdeckt man Lieferanten und Produkte, von denen man nicht einmal wusste, dass sie existieren.“

Das war eine der Bemerkungen, die ich hörte.

Apropos Gänge: diese waren wunderbar schmal und kompakt. Es wurde die minimale Breite für Messegänge genutzt, wodurch an manchen Stellen etwas Trubel und Gemütlichkeit entstanden. Genau das, was man auf einer Messe will, oder?

Durch die Gänge fuhren kleine Wagen mit Getränken für die Aussteller. Sie mussten ihren Stand also nicht verlassen, um Kaffee, Wasser oder andere Getränke zu holen. Auch Besucher konnten diesen Service in Anspruch nehmen. Andere Wagen boten einfache Gerichte und Snacks an, die man direkt aus der Hand essen konnte.

Was mir außerdem auffiel, war, dass in der gesamten Messehalle Teppich auf dem Boden lag. Dadurch klingt der Schall weniger laut und es ist außerdem angenehm, darüber zu laufen. Auch die schwarzen Wände und die schwarze Decke der Messehalle sorgen dafür, dass der industrielle Charakter des Standorts weitgehend verschwindet. Es erinnerte mich an Myvendo in Odense.

Sehr gut gemacht, und dafür dürfen wir dem Messeorganisator John Michael Swaab sicherlich die Anerkennung aussprechen.

Am Abend des ersten Messetages gab es ein Abendessen für etwa dreihundert Gäste. Es war für dreihundert Personen eingedeckt, aber letztlich gab es nicht genug Stühle. Meine Einschätzung ist daher, dass erheblich mehr Gäste anwesend waren.

Das Abendessen sollte um 19:00 Uhr beginnen. Als wir genau um 19:00 Uhr ankamen, war der Saal bereits zu etwa 90 % gefüllt! Vielleicht ist das ein typisch niederländisches Phänomen, oder alle hatten einfach großen Hunger. Von ausführlichem Vorausschoppen war jedenfalls keine Rede.

Es gab ein Buffet mit einer umfangreichen Auswahl an Gerichten, sodass für jeden etwas Passendes zu finden war. Zudem gab es vier oder fünf verschiedene Buffetstationen, wodurch keine langen Schlangen entstanden.

Alles schien unglaublich gut durchdacht zu sein.

Ich kann jedem empfehlen, bei einer nächsten Ausgabe dieser Messe einen Besuch abzustatten.