PrintPosition macht Qualitätsrisiken bei angelieferten Logos früher sichtbar

Von Sem van Lit Jul 23, 2026

Anlässlich des aktuellen Berichts von PromZ Vak über eine Untersuchung von FastEditor erläutert PrintPosition, wie die Plattform mit nicht druckfertig angelieferten Logos umgeht. Aus der Untersuchung geht hervor, dass circa 85 Prozent der angelieferten Logos nicht direkt für die Produktion geeignet sind.

Es ist ein bekanntes Problem im Bereich Arbeitskleidung, Textildruck und Stickerei. Logos werden beispielsweise in zu niedriger Auflösung, mit fehlenden Vektorinformatinen, Live-Texten oder eingebetteten Rasterbildern angeliefert. Dies führt regelmäßig zu zusätzlichen Kontrollen, Korrekturrunden und Verzögerungen.

PrintPosition nutzt hierfür ein sogenanntes Production-aware Quality Gate. Diese Kontrolle betrachtet nicht nur die Datei selbst, sondern auch die Größe, in der das Logo angewendet wird. Dabei werden unter anderem die effektive Auflösung, der Aufbau von Vektordateien sowie mögliche Live-Texte oder eingebettete Rasterbilder geprüft. Ein Bild kann für ein kleines Brustlogo ausreichend scharf sein, bei Vergrößerung auf einen Rückenprint aber dennoch ungeeignet erscheinen.

Nach der Kontrolle erhält eine Datei den Status Geeignet, Prüfung empfohlen oder Nicht druckfertig. Bei unzureichender Qualität kann der Versand in die Produktion gestoppt werden. Im Zweifel bleibt eine zusätzliche Beurteilung durch eine Druckerei oder Stickerei notwendig.

„Das Problem ist vor allem, dass eine ungeeignete Datei oft erst spät im Prozess entdeckt wird“, sagt Ludmilla Uyleman, Gründerin von PrintPosition. „Durch die Qualitätskontrolle, wenn Platzierung und Größe bestimmt werden, werden Risiken früher sichtbar.“

Die Funktion ersetzt nicht die fachliche Beurteilung des Produktionspartners, soll aber sicherstellen, dass Kunde, Händler und Produzent früher über dieselben Informationen verfügen.