Der wichtigste Punkt seitens der Veranstalter war die sogenannte Kitzbühel Declaration. Acht Punkte, die dafür sorgen sollen, dass wir als Branche gegenüber dem Markt, den Endkunden und der Politik mit einer Stimme sprechen. Unter anderem zu ROI, Nachhaltigkeit und so weiter. Alle Teilnehmer, knapp hundert Entscheider aus der ganzen Welt, konnten sich in dieser Erklärung wiederfinden.
Es ist daher höchste Zeit, dass wir als Branche jede Zurückhaltung ablegen und unsere Industrie mit Stolz „verkaufen und verteidigen“. Vor allem gegenüber anderen Medienformen, die oft weniger rentabel und weniger nachhaltig sind, aber schlicht ein viel besseres Image haben.
Was das Networking betrifft, ist GXN schlicht nicht zu übertreffen. Das werden alle Teilnehmer bestätigen können. Die Kombination aus einem informellen Programm und inhaltlichen Sessions ist einfach gut. Dennoch kann man sich fragen, ob zwei große Konferenzen in unserem Markt, GXN und der EAC International Leadership Summit, nicht etwas zu viel des Guten sind. Das Problem ist, dass GXN kommerziell organisiert wird, während EAC, der europäische Branchenverband, eine Vereinsstruktur und eigentlich zu wenig Schlagkraft hat.



